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Nun halte ich mich nicht unbedingt für einen begnadeten Schriftsteller, ich gelte lieber als guter Strafverteidiger, der nebenbei als Autor tätig ist. Hier einige Leserstimmen, auch wenn nicht immer lobgehudelt wird. Es ist wie bei der Strafverteidigung, Lob schmeichelt, aber Kritik macht uns besser:
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(2008) Günter K. (anonym) zu "Unterwegs als Strafverteidiger" (Rezension bei Amazon):
Ich bin Günter K., kenne den Autor seit fast 20 Jahren, und halte es für fair,
den Lesern dieser Rezension mitzuteilen, daher nicht objektiv urteilen zu
können. Nur kurz: Ich mag den Autor, und ich schätze dieses Buch. Interessante
Erlebnisse eines Strafverteidigers, der weltweit unterwegs ist. Er wird damit
sicher nicht den Nobelpreis für Literatur bekommen, aber er schreibt
interessant. Nach vielen persönlichen Begegnungen bin ich überzeugt, dass alle
Berichte echt sind. Von einem der Berichte weiss ich es genau, denn ich war
dabei. Daher verstecke ich mich bei dieser Rezension hinter seinem Amazon-
account "Rüdiger Spormann". Ein lesenswertes Buch und ein symphatischer
Verfasser.
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(2008) Thomas Brandsdörfer, Romanautor (u.a. "Die schöne Insel") und Philosoph, Düsseldorf, zu "Unterwegs als Strafverteidiger:
Ich halte Ihr Buch nicht nur für unterhaltsam und sehr gut geschrieben, sondern im selben Maße interessant, lehrreich, ehrlich und auch mutig. Es sollte von allen Leuten gelesen werden. Die ausgewogene Mischung von Stimmungen – von anekdotisch / humoristisch bis zu tiefgehenden Meditationsmomenten über unsere Gesellschaft – ist gute Literatur.
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(2008) Rechtsanwalt Gerhard Jungfer, Strafverteidiger in Berlin, zu "Unterwegs als Strafverteidiger":
Der große Julius Magnus sagte in der Weimarer Zeit über die freie Anwaltschaft im Gegensatz zu dem Corporation Lawyer der Zukunft: „Wir freien Anwälte sind wie die Segelschoner des 19. Jahrhunderts, romantisch anzusehen, aber dem Untergang geweiht.“ So sehr Julius Magnus und dessen in vieler Hinsicht vorausschauender Geist unsere Bewunderung verdient. Hier hat er sich – jedenfalls teilweise – geirrt. Es gibt sie noch, die „Segelschoner des 19. Jahrhunderts“, diese Einzelanwälte „romantisch anzusehen“. Es gibt sie insbesondere im Bereich der Strafverteidigung, und einer davon ist Rüdiger Spormann. Geschult als Strafrichter und Staatsanwalt hat er sich mit großer Empathie der Strafverteidigung zugewandt. Und dies führt – ein typischer Umstand der Tätigkeit des Strafverteidigers, mehr als bei den Rechtsanwälten anderer Fachgebiete – zu Reisen. So hielt er sich an Matthias Claudius: „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen,“ und er konnte nun „erzählen“. Das Ergebnis liegt hier vor. Heiteres und Ernstes, Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung – viel Freude beim Lesen!
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(2007) Rechtsanwalt Wolfgang Kreuzer, Bonn, zu den "Notizen eines Strafverteidigers":
Lieber Rüdiger, Deine Notizen eines Strafverteidigers haben mich bestens unterhalten. Als Anwalt habe ich sogar einiges von Dir gelernt, was das Strafrecht angeht. Dein Buch ist ein Gewinn für alle Leser, die sich für die Arbeit eines erfolgreichen Strafverteidigers interessieren. - Aber: Ich bin selbst Autor, lese aus meinen Werken und leite einen literarischen Zirkel, habe also etwas Ahnung von der Schreiberei. Daher bin ich froh, dass Du Dein Geld nicht als Schriftsteller verdienen musst, denn als Autor würdest Du verhungern. Bleibe also das, was Du bist: Ein guter Strafverteidiger. - Und schreibe weiter, ich freue mich auf Dein nächstes Buch, Dein alter Freund Wolfgang.
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(2006) Peter Weller, Berlin, zu den "Notizen eines Strafverteidigers" (Rezension bei Amazon):
Für jeden, der
einmal den teils skurrilen Alltag eines weltweit arbeitenden Srafverteidigers
kennenlernen wollte, ist dieses Buch genau richtig. Denn zum einen ist, was man
dem Verfasser auch glauben möchte, jede seiner Geschichten wahr und zum anderen
auch noch amüsant und leicht geschrieben. Somit spricht der Inhalt neben dem
Profi auch den Laien an. Spormann erzählt mit dem Charme eines "Liebling
Kreuzberg" von seinen abenteuerlichen Reisen auf der ganzen Welt, von den
teilweise erschreckenden Haftbedingungen in ausländischen Gefängnissen, von
seinen Erlebnissen in Mexico und von seiner eigenen Festnahme in Florida. Neben
diesen tatsächlich verfilmungswürdigen Reiseberichten erzählt Spormann lustige
Episoden, die sich in den Jahren seiner Berufpraxis so angesammelt haben. Der
Leser merkt, dass Spormann kein professioneller Autor ist. Aber seine Geschichten wirken echt.
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