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Als Strafverteidiger in Berlin

(Kriminalgericht)

Berlin ist ein Schwerpunkt meiner auswärtigen Tätigkeit als Strafverteidiger, dort habe ich laufend zu tun.

Als "Berliner Strafverteidiger" kommt man mit etwas Geschick - ich bin dort aufgewachsen und mit der Mentalität der Berliner vertraut - gut zurecht.

Die durch die Grösse der Stadt bedingte Anonymität innerhalb der Anwaltschaft und Justiz ist für einige Kollegen gewöhnungsbedürftig. Aber das ist in jeder Region so oder ähnlich. Es kommt doch nur darauf an, solide zu arbeiten und den Mandanten zu helfen. Ich darf in jeder Strafsache vor jedem deutschen Gericht in jeder Instanz auftreten und bin daher oft in Berlin.

(Interview in einem Prozess)

Ich habe bisher nie erlebt, von einem Staatsanwalt oder Richter abgelehnt worden zu sein, nur weil ich nicht in seiner Stadt lebe.

Die Arbeitsbedingungen für Strafverteidiger sind in Berlin aus meiner Sicht hervorragend. So liegen die Haftanstalt Moabit, das Kriminalgericht, das Gericht Wilsnacker- Strasse und das Gericht Kirchstrasse fussläufig beieinander. Das Anwaltszimmer im Landgericht Turmstrasse bietet eine gute Ausstattung. Das Gericht ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. Die Mehrzahl der Richter(Innen) ist umgänglich.

Für Vorträge, aber auch für vertrauliche Gespräche mit Mandanten nutze ich Tagungsräume, in denen wir ungestört sind, zum Beispiel den Raum "Dahlem" im Hotel Interconti (Bild links).