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Das Düsseldorfer Original "Kö-Peter" vor Gericht

Ein sogenanntes "pro-bono-Mandat" zu übernehmen, im Einzelfall also unentgeltlich für einen Mandanten tätig zu sein, mag in Deutschland ungewöhnlich erscheinen, ist aber in einigen Ländern der Welt selbstverständlich. Zum Beispiel in den USA und dort interessanterweise in hoch angesehenen grossen Kanzleien. Bei aller Geldverdienerei wird dort zugleich soziales Engagement gepflegt. - Ich finde das gut.

Natürlich wird kein Anwalt ständig kostenlos arbeiten. Da ich aber wie viele meiner Berufskollegen das Glück habe, erfolgreich tätig zu sein, sollten wir zumindest einen kleinen Teil unserer Arbeitszeit sozialen Zwecken widmen. Jeder auf seine Weise und entsprechend seinen Fähigkeiten. Dazu gehört beispielsweise die Übernahme eines pro-bono-Mandats.

(Rechts: Antenne Düsseldorf am 31.07.06)

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Staranwalt, Promi-Anwalt oder wie auch immer, es geht doch immer nur um das Ergebnis für meine Mandanten. - Und wenn das stimmt, stimmt alles.

Es zählt der Erfolg.

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(Rheinische Post 15.07.06)

("Kö-Peter" mit Hündin Frieda)

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Bild oben: Peter O. auf der Königsallee, stets freundlich, kein Passant wurde von ihm jemals bedrängt.

Beitrag rechts: Die Rheinische Post in Düsseldorf berichtet online über den Ausgang des Prozesses.

Ich bin wegen der Übernahme dieses Mandats sehr angefeindet worden. Kollegen äusserten sich mir gegenüber scheinbar freundlich, die Presse wäre nicht gut gewesen und so weiter. Was interessiert mich das. - Ich habe nicht für die Presse gearbeitet, sondern für meinen Mandanten. Und das mit Erfolg.

Und kommt es nicht darauf an? Übrigens: Die Bildunterschrift (siehe unten) ist unzutreffend, das Bild enststand nicht vor dem Prozess, sondern nach dessen Ausgang. Wir waren nicht siegessicher, sondern haben uns danach über das faire Ergebnis gefreut.

Und das darf man doch, oder? - Auch oder erst recht dann, wenn man ausnahmsweise kein Geld mit einem Mandat verdient.