Der Strafverteidiger, der Richter und Staatsanwalt war

12 Jahre lang war ich bei der Justiz. Als Staatsanwalt habe ich Straftäter verfolgt, bei Ihnen durchsucht, sie wenn nötig festgenommen und in vielen Fällen angeklagt. 

 

Zeitweise war ich zum Gericht abgeordnet. Als Richter habe ich Strafprozesse geleitet, Haftbefehle erlassen, Durchsuchungen angeordnet und Urteile gesprochen. Was man als Strafrichter so tut.

 

Irgendwann entschloss ich mich, Menschen künftig nicht mehr zu verfolgen, sondern ihnen als Strafverteidiger zu helfen. So wurde ich vor mehr als 20 Jahren Rechtsanwalt. 


Spezialisiert auf Strafrecht

Ich halte nichts von "Alleskönnerei". Das ist wie mit der Gesundheit. Würden Sie einen gebrochenen Arm vom Zahnarzt behandeln lassen? Sicher nicht. Ebenso wenig sollte man seinen Strafrechtsfall beispielsweise einem Scheidungsanwalt anvertrauen. 

 

Strafverteidigung gehört in die Hände eines Fachanwaltes (oder einer Fachanwältin) für Strafrecht. Damit nichts schiefgeht. 


Problemlos erreichbar

Man kennt das: Anruf bei der Zentrale, quälend lange Warteschleife, dann meldet sich endlich jemand, Sie werden dreimal weiterverbunden, am Ende ist Ihr gewünschter Gesprächspartner nicht im Büro, ein Rückruf ist ungewiss. 

 

Mich erreichen Sie unmittelbar oder ich rufe rasch zurück, wählen Sie einfach 0170-2209577.


Kostenloses Erstgespräch

Sie können mich ohne Angst vor einer gesalzenen Rechnung unbesorgt anrufen oder auch in der Kanzlei besuchen. Ich verstehe sehr gut, dass Sie mich vor einer eventuellen Auftragserteilung unverbindlich und kostenlos kennen lernen möchten.

 

Sollten Sie darüber hinaus eine ausführliche Beratung im konkreten Rechtsfall wünschen,  würde sie als sogenannte Erstberatung gemäß § 34 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) nicht mehr als 190 € zuzüglich Mehrwertsteuer, also insgesamt 226,10 € kosten. 


Meine Arbeitsbereiche:


Das Strafrecht als juristisches Spezialgebiet umfasst mehrere Teilbereiche. Ich verteidige spezialisiert in einigen dieser Bereiche, die ich Ihnen hier kurz vorstelle:


Allgemeines Strafrecht (ich nenne es auch "Jedermann"-Strafrecht): Zum allgemeinen Strafrecht gehören die Rechtsnormen (Strafgesetze), die keinem strafrechtlichen Spezialgebiet zuzuordnen sind. Diese Erklärung hilft Ihnen zum Verständnis vermutlich wenig oder gar nichts. Daher versuche ich es anders: 

 

Alltagsdelikte wie zum Beispiel Körperverletzung, Nötigung, Diebstahl, Unterschlagung, einfacher Betrug und Untreue gehören für Strafjuristen zum allgemeinen Strafrecht, darunter auch der eine oder andere exotische Straftatbestand wie etwa die Verletzung der Unterhaltspflicht.


Steuerstrafrecht: Unter Steuerstrafrecht versteht man den Teil des Strafrechts, der sich mit Zuwiderhandlungen gegen die Steuer- und Zollgesetze befasst.

 

Praktisch wird dies in aller Regel in den Fällen von Steuerhinterziehung, z.B. durch Schwarzarbeit, und Abgabenhinterziehung, z.B. durch die Einfuhr unversteuerter Zigaretten. Tatsächlich gibt es eine Fülle von Fallgestaltungen, in denen Zollvergehen eine Rolle spielen. Das Steuerstrafrecht ist seit vielen Jahren eines meiner Spezialgebiete.


Wirtschaftsstrafrecht: Was eine Wirtschaftsstrafsache ist bestimmt § 74 c des Gerichtsverfassungsgesetzes. Danach sind dies Strafsachen nach dem Patentgesetz, Urheberrechtsgesetze, der Insolvenzordnung, dem Wirtschaftsstrafgesetz und nach vielen anderen dort genannten Vorschriften.

 

Die juristische Praxis fasst diesen Begriff der Wirtschaftsstrafsache aber erheblich weiter. Umgangssprachlich - jedenfalls unter Strafjuristen - gilt nahezu jedes Delikt als dieser Gattung zugehörig, sofern der jeweiligen Straftat wirtschaftliches Handeln des oder der jeweiligen beschuldigten Personen zugrunde liegt. 

 

Die meisten meiner wirtschaftsstrafrechtlichen Mandate betreffen die Tatvorwürfe der Insolvenzverschleppung, des Bankrotts, des Nichtabführens von Sozialabgaben  und des gewerbsmäßigen Betruges. 


Berufsrecht: Angehörige sogenannter "verkammerter" Berufe - das sind Ärzte, Apotheker, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer - unterliegen bei ihrer Berufsausübung einer besonderen Aufsicht.

 

Zum einen gelten für sie natürlich die Strafgesetze, wie sie jeden strafmündigen Beschuldigten betreffen. Darüberhinaus aber gibt es bei ihnen spezielle Regelungen, die in einem gerichtsähnlichen Verfahren zur Verhinderung von beruflichem Fehlverhalten und zu dessen Ahndung geschaffen wurden.

 

Das können Maßnahmen der jeweiligen Kammer sein, zum Beispiel ein sogenannter Verweis durch die Rechtsanwaltskammer, aber auch Sanktionen eines speziell für die jeweilige Berufsgruppe eingerichteten Gerichts, die bis zu einem Existenzverlust reichen können, beispielsweise zum Entzug der Approbation eines Arztes.

 

Diese Materie ist schwierig. Einen Anwalt zu finden, der sich darin auskennt, ist gar nicht so einfach. Und es geht für die Betroffenen um sehr viel.  


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